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WIE MAN MIT ANGST UMGEHT
Die Erfahrung der Angst tritt für die meisten
Leute in Form von Gedanken und Gefühlen auf. Der Gedanke ist meistens unbewusst
und so haben die meisten Leute die erste "Bewusstheit" der Angst in Form von
Gefühlen, ob es eine physische Empfindung im Körper ist oder eine emotionale
Empfindung in der Brust oder im Bauch. Wenn sich eine Person der Angst bewusst
wird, schliessen sie daraus meistens, dass die Angst deshalb gegenwärtig ist, um
ihnen ein "mögliches" Ereignis ins Bewusstsein zu bringen, in das sie in der
Zukunft eventuell verwickelt sein werden. Bei dieser speziellen "Logik" ist die
Angst ein Indikator für die Notwendigkeit etwas in der Gegenwart zu verändern,
um etwas in der Zukunft zu vermeiden. Oder es ist ein Ergebnis aus der
Vergangenheit, irgendeine Erfahrung, die eine Art von "Zeichen" in der Psyche
der Person hinterlassen hat, mit der Auswirkung von "Ich werde das nicht wieder
tun / wieder dort hingehen". Als Beispiel "Meine Angst verletzt zu werden
schützt mich davor anderen zu nahe zu kommen". In dieser Situation wird die
Angst als schützende Vorrichtung gesehen, um die Person genau vor der Erfahrung
zu schützen von der die Angst handelt. Es hat etwas ironisches, dass viele Leute
nicht erkennen, dass wenn sie Angst haben, erfahren sie schon längst genau das
wovon die Angst handelt. Es passiert in der Gegenwart, nicht in der Zukunft.
Jemand der fürchtet verletzt zu werden wird - bewusst oder nicht - schon längst
die Erfahrung des verletzt werdens machen, gerade in dem Moment wenn er die
Angst erfährt. Es ist für alle Ängste das Gleiche.
Viele Leute glauben, dass Angst eine Art von Schutz ist durch das Unbewusste
energetisiert, oder ihr Höheres Selbst, Engelführer oder andere "Wächter" aus
den unsichtbaren Dimensionen, zum Zweck der Richtungsänderung des gegenwärtigen
Weges. Das ist von der Wahrheit weit entfernt. Eher als eine Art des Schutzes
ist Angst an und für sich ein unbewusster Akt der Selbstsabotage, welcher dich
davon dem wegbringt, was du im Moment tatsächlich tust. Der Tatsache, dass du
wählst etwas zu denken, zu fühlen und zu glauben das tatsächlich im
gegenwärtigen Moment nicht existiert anders als die Tatsache dass du wählst es
zu denken/ fühlen/zu erfahren.
Angst ist nicht eine psychische Vorhersage der Zukunft. Es ist nicht ein
astraler Schutz oder eine Kommunikation von spirituellen Ebene. Es ist kein
Indikator dafür, dass du unkorrekt gewählt hast. Angst ist eine Manifestation
oder Kreation von unbewusster Verleugnung. Das bedeutet, dass die Person, die
die Angst erfährt, tatsächlich diejenige ist, die sie erschafft. Dies ist eine
Entsprechung mit dem ersten Prinzip der Wahl: du bist der Schöpfer von allem was
du erfährst. Dies ruft die interessante Frage hervor: warum wählt jemand Angst
zu erschaffen. Natürlich würden die meisten Leute so etwas nicht bewusst wählen,
wenn sie wüssten, das es das ist was sie tun. Aber die meisten sind noch nicht
bereit anzuerkennen, dass sie wählen ihre Erfahrung von allem zu erschaffen,
viel weniger Angst, also fahren wir hier mit einer Herangehensweise fort, die
nicht diese spezielle Verantwortung erfordert.
Wenn sich eine Person der Angst bewusst wird reagieren sie normalerweise auf
unterschiedliche Arten, begründet auf ihre Programmierung im Moment. Eine
herangehensweise an Angst ist zu versuchen die Ereignisse zu kontrollieren, von
denen man glaubt, dass sie die Situation erschaffen, die man mit Angst in
Verbindung bringt. Die Logik hier ist "wenn ich die Ereignisse kontrolliere,
dann kann ich die Erfahrung vermeiden, auf die mich die Angst aufmerksam macht".
Eine andere Heranhegensweise ist die gegenwärtige Situation vollständig
aufzugeben oder zu verlassen. Die Logik hier ist "wenn Angst anwesend ist
bedeutet das,dass ich nicht das tun sollte was ich tue". Und die letzte
Herangehensweise ist eine eher direkte bewusste Form der Verleugnung: "Ich habe
keine Angst, das hat nichts mit mir zu tun". Ungeachtet dessen welche
Herangehensweise jemand einimmt, keine von ihnen geht überhaupt mit Angst um.
Bei allen Herangehensweisen, die oben erwähnt werden existiert die Angst immer
noch. Also, was genau ist der Sinn der Angst und wie kannst du sie
transformieren?
ANGST IST VERLEUGNETE WAHL
Das bedeutet, wenn du Angst erfährst,
erfährst du ein Gefühl, das dazu da ist dir zu zeigen, das du etwas wählst und
aktiv (obwohl oft unbewusst) verleugnest, dass du es wählst. Mit anderen Worten,
du wählst etwas zu erfahren, bist aber - auf einer Ebene - nicht bereit die
Verantwortung für diese Wahl zu übernehmen. SO EINFACH IST DAS. Also um deine
Erfahrung der Angst in etwas anderes zu wandeln, wenn das dein Verlangen ist,
folgt jetzt was zu tun ist.
(1) ERKENNE DEINE VERLEUGNUNG AN
Erfahren von Angst, ob du weist wovor du Angst hast oder
nicht, bedeutet dass du verleugnest. Was verleugnest du? Versuche es damit, dir
den Gedanken den du denkst anzusehen. Das ist ein Weg an die Wahl heranzukommen,
die an der Wurzel der Angst ist. Aber bevor du dich der Identifikation der
Gedankenform annähern kannst, musst du anerkennen, dass du in der Verleugnung
bist. Also erkenne es an! " "Ich erfahre Angst, also muss ich etwas verleugnen."
Das ist doch nicht so schwer das zu tun Oder? Es hilft sogar wenn es laut
auszusprechen wie z.B. "Ich habe Angst, also muss ich etwas verleugnen was ich
jetzt wähle."
(2) IDENTIFIZIERE DIE WAHL / DEN GEDANKEN
Welche "Form" die Wahl auch immer einnimmt - z.B.: "Ich
fürchte ich werde zurückgewiesen" - zeigt dir welches die Wahl / der Gedanke ist,
den du verleugnest. In diesem Beispiel ist die Wahl "Ich wähle Zurückweisung zu
erfahren." Bemerke, dass die Gedankenform der Wahl in der Gegenwart ist und in
der Form von "Ich wähle zu erfahren..." Das ist deshalb so, weil dein
unterbewusster Wahl Manifestationsprozess (auf welchen sich dein Gedanke bezieht)
immer in der Gegenwart arbeitet. Wenn du nicht weißt was es ist wovor du Angst
hast, kannst du einfach anerkennen, dass du etwas wählst/denkst was du
verleugnest und fragen/danach suchen/verlangen zu wissen um welche Wahl es sich
handelt. Normalerweise wird sehr schnell zu dir kommen. Oder vielleicht kannst
du einen Freund bitten, dir bei der Identifikation der Wahl zu helfen. Manchmal
wenn du nicht weist um welche Wahl es sich handelt, kannst du "das Unbekannte "
benutzen. Z.B. wenn du Angst hast und nicht weist wovor kannst du sagen: "Ich
verleugne, dass ich wähle das Unbekannte zu erfahren". So ist besteht die Wahl
vielleicht einfach darin dass "Ich wähle das Unbekannte" zu erfahren. Diese
Wahl, wenn sie verleugnet wird, erschafft ebenfalls Angst!
(3) GESTEHE EIN; DASS DU DER SCHÖPFER ALLER WAHLEN/GEDANKEN
BIST
Du bist der Schöpfer von allem was du erfährst und es
gibt nichts in deinem Verstand - bewusst oder unbewusst - was DU nicht denkst.
Deshalb, um deine Erfahrung der Angst zu verändern, musst du einen anderen
Gedanken denken, oder eine andere Wahl treffen - eine andere als die, die du
wählst, denkst und verleugnest, welche die Angst erschafft. Um für dich eine
andere Erfahrung zu erschaffen, musst du zuerst Verantwortung für dich als den
Schöpfer übernehmen, in bezug auf die Wahl / den Gedanken die gegenwärtig
erfährst. Wenn du feststellst, dass du darüber mit dir diskutierst ob du
derjenige bist der wählt oder den Gedanken denkt oder nicht, der die Angst
erschafft, dann gestehst du es nicht ein. Es ist nichts falsch an irgendeiner
speziellen Wahl oder daran irgendeinen speziellen Gedanken zu denken. Gedanken
sind einfach eine Form der Manifestation durch die du dir deiner Wahlen bewusst
wirst. Genauso wie Gefühle eine andere Form der Manifestation deiner Wahlen sind.
Das gleiche gilt für "physische Realität". Du hast die Kraft der Schöpfung in
dir, das ist das was wir Wahl Energie nennen. Wahl erschafft. Also gestehe es
ein. Du denkst und deine Gedanken sind deine Schöpfung. Und wenn du verleugnest,
ist das ebenfalls deine Schöpfung. Und eine der Formen, die Verleugnung annimmt
ist Angst.
(4) WÄHLE DEINEN GEDANKEN DADURCH ZU VERÄNDERN; DASS DU DIE
WAHL VERÄNDERST
Manchmal kommen Leute zu diesem Punkt denken, dass sie
wissen welcher Gedanke Ihre Angst erschafft, aber sie sind süchtig nach diesem
Gedanken und weigern sich ihn zu verändern. So mögen sie ihre Erfahrung der
Angst dadurch im Moment verschieben, dass sie aus der Verleugnung ihres
Gedankens herauskommen, wenn sie dann allerdings nicht den Gedanken verändern,
werden sie wieder das erschaffen, was der Gedanke ihnen zeigt das sie wählen. Um
deine Erfahrung zu verändern musst du deine Wahlen verändern. Wenn du
feststellst, dass du süchtig bist nach bestimmten Wahlen/Gedanken, ist es oft
deshalb so, weil du diese Gedanken/Wahlen in Polaritätsdenken wie z.B. richtig/falsch
eingewickelt hast. Gedanken nach denen du süchtig bist gehören normalerweise in
die Kategorie "richtig". Und selbst wenn du den Gedanken als falsch verurteilst,
gibt es immer noch einen Teil von dir der denkt es ist RICHTIG zu denken, dass
der Gedanke falsch ist. Z. B: wenn du viel Zeit damit verbringst zu denken das
"xyz falsch ist" dann denkst und wählst du tatsächlich "xyz" und rate mal was?
Du wirst "xyz" erschaffen. Wahl ist eine sehr kraftvolle Energie. Je bewusster
du dir deiner Gedanken als Indikator deiner Wahlen wirst, desto mehr benutzt du
diese Kraft in einer bewussten Weise und fängst an die Leben zu WÄHLEN anstatt
nur auf die Ereignisse um dich herum zu antworten und zu reagieren.
(5) HANDELE NACH DEINER WAHL UND UNTERSTÜTZE DICH SELBST IN
DEINER HANDLUNG
Dies mag - für einige Leute - kein anderer Schritt sein
als Nummer 4, aber wir trennen es hier um zu zeigen, dass du denken kannst eine
andere Wahl zu treffen, aber du handelst nicht entsprechend dieser Wahl, sondern
wählst und denkst etwas anderes. Sich selbst zu unterstützen bedeutet sich
selbst den Raum zu geben eine andere Wahl zu treffen und sich selbst zu erlauben
mit einer anderen Wahl OK zu sein, ohne sich dafür zu verurteilen eine andere
Wahl zu treffen. Dann mit der neuen Wahl praktizieren die Veränderung, die du
initiiert hast dadurch zu erschaffen, dass du damit fortfährst diese Wahl zu
treffen, wenn die Situation wieder auftritt.
| ANGST | WAHL/GEDANKE |
|---|---|
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Das Böse |
Ich wähle jetzt das Böse zu erfahren |
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Erfolg |
Ich wähle jetzt Erfolg zu erfahren |
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Falsch |
Ich wähle jetzt falsch sein zu erfahren |
|
Freude |
Ich wähle jetzt Freude zu erfahren |
|
Gesehen werden |
Ich wähle jetzt zu erfahren mich selbst zu sehen |
|
Glück |
Ich wähle jetzt Glück zu erfahren |
|
Hingabe |
Ich wähle jetzt Hingabe zu erfahren |
|
Offenheit |
Ich wähle jetzt offen sein zu erfahren |
|
Tod |
Ich wähle jetzt Tod zu erfahren |
|
Das Unbekannte |
Ich wähle jetzt das Unbekannte zu erfahren |
|
Veränderung |
Ich wähle jetzt Veränderung zu erfahren |
|
Verantwortung |
Ich wähle jetzt Verantwortung zu erfahren |
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Verlassenheit |
Ich wähle jetzt zu erfahren mich selbst zu verlassen |
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Manipulation |
Ich wähle jetzt manipuliert sein zu erfahren |
|
Verletzbar |
Ich wähle jetzt Verletzbarkeit zu erfahren |
|
Verlust |
Ich wähle jetzt Verlust zu erfahren |
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Verpflichtung |
Ich wähle jetzt Verpflichtung zu erfahren |
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Spontaneität |
Ich wähle jetzt Spontaneität zu erfahren |
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Verrat |
Ich wähle jetzt Verrat zu erfahren |
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Versagen |
Ich wähle jetzt Versagen zu erfahren |
|
Wahl |
Ich wähle jetzt Wahl zu erfahren |
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Wahrheit |
Ich wähle jetzt Wahrheit zu erfahren |
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Zurückweisung |
Ich wähle jetzt Zurückweisung zu erfahren |
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